Ich bin Nadine
Ich begleite Frauen zurück in eine Beziehung mit ihrem Körper, die nicht auf Druck, Kontrolleoder Optimierung basiert — sondern auf Sicherheit, Spüren und Lebendigkeit. Diesen Weg kenne ich nicht nur aus meiner Arbeit. Ich kenne ihn aus meinem eigenen Körper.
Wandeln auf Wegen,
wenig beschritten,
nicht wissen was kommt.
Lernen im Gehen
in mir verbunden
mit allem.
Warum ich diese Arbeit mache
Als Yoga-Lehrerin habe ich in der Yoga-Szene immer wieder gesehen, wie sehr sich vor allem Frauen im Yoga wieder unter Druck setzen — beweglicher werden, endlich entspannter sein, schicke Yogakleidung tragen, natürlich mit Yoga vielleicht auch abnehmen.
Die gleiche alte Geschichte, nur in neuer Verpackung. Eine Zeit lang habe ich sie mitgetragen, bevor ich verstanden habe, dass ich selbst noch mittendrin war.
Es hat Jahre gebraucht, bis ich wirklich verstanden habe: Mein Körper braucht nicht noch mehr Disziplin. Er braucht Sicherheit. Nicht als Konzept, sondern als Erfahrung. In meinem Alltag. In meinem ganzen Körper. In meinem Nervensystem.
Genau das hat verändert, wie ich heute Räume halte. Ich dränge nicht. Ich ziehe dich nicht irgendwohin. Ich gebe keinen Takt vor, dem du folgen musst. Ich bin da, halte den Raum und erinnere dich daran, dass dein Tempo und dein Körper nicht falsch sind.
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Ich glaube, dass Veränderung nicht mit Druck beginnt, sondern mit Beziehung. Dass Sicherheit und Lebendigkeit zusammengehören — das eine trägt das andere.
Ich habe es an mir und an meinen Teilnehmerinnen über Jahre erlebt und bin deshalb fest überzeugt:
Genuss darf der Anfang sein. Nicht die Belohnung am Ende, wenn du es „geschafft“ hast.Somatische Arbeit ist für mich kein Höher, Schneller, Weiter. Es ist ein Innehalten. Ein Wieder-Hinhören. Ein Verbinden mit dem Leben, das in deinem Körper längst da ist.
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Ich arbeite nicht mit einem festen Programm, das du richtig machen musst.
Ich arbeite mit dem, was dein Körper schon weiß — mit somatischer Bewegung, Nervensystem-Regulation, Yoga, Atem, Tanz, Stille und Impulsen, die aus deinem Körper selbst kommen.
Mit Langsamkeit. Mit tiefem Zuhören von dem, was dein Körper zu erzählen hat.
Und ebenso mit kreativen, spielerischen Impulsen — Momenten, in denen du mitten im Alltag spürst, wie viel Freude und Lebendigkeit mit deinem Körper möglich ist.Manchmal heißt das: schütteln, dein Lieblingslied genießen, dich frei und ausgelassen fühlen.
Manchmal heißt es: dich vom Boden tragen lassen und wirklich ausruhen.
Manchmal heißt es: deinen Körper erforschen und neugierig sein.
Manchmal ist es Bewegung.
Manchmal ist es einfach Sein.
Für mich beginnt somatische Arbeit dort, wo du nicht mehr über deinen Körper hinweggehst, sondern ihm wieder zuhörst. Wo du in Kontakt und in Beziehung mit dir kommst — genauso, wie du gerade bist.
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Du findest bei mir kein Programm, das dich noch ein bisschen besser funktionieren lässt. Keine Bewegung, bei der du heimlich wieder vergleichst, ob du „gut genug“ bist. Keine Sprache, die deinen Körper zum Problem macht. Und kein Versprechen, dass danach alles leicht ist.
Was du findest, ist ein Raum, in dem du nicht schneller werden musst, um anzukommen. Ein Raum voller kleiner Rückwege in deinen Körper. Für den echten Alltag. Für die Tage, an denen du nicht zwei Stunden Zeit hast, dich um dich zu kümmern. Für die Momente, in denen drei Minuten Tanz, ein bewusster Atemzug oder das Spüren deiner Füße schon ein Anfang sind.
Erfahrung & Qualifikation
Seit 16 Jahren begleite ich Menschen in Körperarbeit, Bewegung und somatischen Prozessen — als Yoga-Lehrerin in Mainz, Wiesbaden und Frankfurt, geprägt durch Heart of Yoga bei Mark Whitwell und durch Yin-Yoga, später vertieft in somatischer und traumasensibler Fortbildung. In dieser Zeit habe ich immer wieder erlebt: Wirkliche Veränderung entsteht nicht dort, wo wir uns noch mehr antreiben. Sondern dort, wo sich jemand sicher genug fühlt, wieder zu spüren.